Digitale Basiskompetenzen in der Kita bei Kindern und (angehenden) Fachkräften entwickeln und stärken (BASIS-D)

 

Studierende der Erziehungswissenschaften und des Grundschullehramts entwickeln und erproben gemeinsam Lernumgebungen mit Bodenrobotern für Kita-Kinder. Die Studierenden sammeln praktische Erfahrungen in der multiprofessionellen Kooperation und der Arbeit mit digitalen Wergzeugen. Die Kita-Kinder machen erste Erfahrungen in der Arbeit mit Robotern und können mathematische Begriffe anwenden. 

Laufzeit                                               2026-2028

Gefördert durch                           Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Team RPTU                                       Prof. Dr. Simone Dunekacke, Prof. Dr. Stephanie Schuler,

                                                              Dr. Ulrike Dreher, Sarah Gerich

 


Aktuelles aus dem Projekt

Im Sommersemester 2026 wird das kooperative Seminar “Lernumgebungen mit dem Bluebot für die Kita gestalten” wieder von Frau Prof. Dr. Dunekacke und Frau Dr. Dreher angeboten. 


Projekthintergrund

Das Projekt adressiert die Förderung von Computational Thinking (CT) als digitaler Basiskompetenz in Kindertageseinrichtungen und die damit verbundene Professionalisierung angehender Fachkräfte. Das Projekt hat zwei Hauptziele: Erstens zielt es darauf ab, Lernumgebungen für den Einsatz von Bodenrobotern in Kindertageseinrichtungen zu entwickeln, um CT und damit verbundene mathematische Kompetenzen zu fördern. Zweitens soll ein kooperatives Seminarkonzept entwickelt werden, um angehende Fach- und Lehrkräfte frühzeitig in Bezug auf CT und den Einsatz digitaler Werkzeuge zu professionalisieren. Das Projekt folgt somit den Zielen der Förderrichtlinie, indem es die Einbettung digitaler Werkzeuge und die Entwicklung entsprechender Kompetenzen bereits im Elementarbereich unterstützt. Die Lernumgebungen werden in einem iterativen Prozess Fachdidaktischer Entwicklungsforschung evaluiert, wobei Studierende und Fachkräfte aus der Praxis einbezogen werden. In diesem Prozess sollen Veränderungen im Wissen und den Einstellungen der Studierenden sowie der Qualität der Lernunterstützung erfasst werden.  Die Perspektive der Kinder berücksichtigt dass Projekt, indem die Kinder im Rahmen eines Interviews Feedback zu den Lernumgebungen geben und ihre Fähigkeiten im CT durch die Bearbeitung einer Problemaufgabe zeigen können. Die Ergebnisse dieses Forschungs- und Entwicklungsprozesses fließen in die Aufbereitung unmittelbar einsatzfähiger Lernumgebungen für eine breite Nutzung in der Praxis.


Projektpublikationen