Kollaboratives Problemlösen im Sachunterricht

(KoPro)

Das Forschungsprojekt „KoPro – Kollaboratives Problemlösen im Sachunterricht“ untersucht, wie Grundschulkinder gemeinsam naturwissenschaftlich-technische Problemstellungen bearbeiten und welche Prozesse erfolgreichen kollaborativen Problemlösens zugrunde liegen. Im Fokus stehen dabei Interaktionen zwischen Kindern während gemeinsamer Problemlöseprozesse, insbesondere die Koordination von Sprache, Handlungen und Aufmerksamkeit sowie deren Bedeutung für Lern- und Lösungsprozesse.

Auf Grundlage videobasierter Datenerhebungen werden kollaborative Problemlöseprozesse überwiegend mit quantitativen empirischen Forschungsmethoden untersucht. Zum Einsatz kommen unter anderem multimodale Interaktions- und Prozessanalysen, statistische Modellierungen sowie explorative datenbasierte Verfahren bis hin zu Data-Mining-Ansätzen. Ergänzend werden qualitative Verfahren zur Analyse von Interaktionsprozessen genutzt.

Ziel des Projekts ist es, Bedingungen erfolgreichen kollaborativen Problemlösens im Sachunterricht zu identifizieren und daraus evidenzbasierte Ansätze zur Gestaltung lernförderlicher Unterrichtssettings abzuleiten.

Zeitraum

Laufend

Mitarbeitende

Dr. Timo Reuter